Serverumzug

Daniel Kazior/ Februar 10, 2022/ FAQ

Selbst für optimal gewartete Server kommt einmal der Tag, an dem eine Aktualisierung nicht mehr ausreicht, um das Betriebssystem und die Tools eines Servers auf den geltenden Sicherheitsstandards zu halten. Dies ist aber nur einer der möglichen Gründe, warum ein Shopsystem auf einen neuen Server umziehen muss.

Was muss ich bei einem Serverumzug beachten?

Die Verbindung bzw. die Kontaktpunkte zwischen der CrefoPay API und dem Shopsystem sind in der Regel bi-direktional. Das bedeutet, dass es sowohl eingehende, als auch ausgehende Verbindungen zwischen dem Server und CrefoPay gibt.

Ausgehende Verbindungen

Wie in der Grafik gezeigt, sind die aus Server-Sicht ausgehenden Verbindungen, die CrefoPay API Requests. Die meisten Server erlauben grundsätzlich die meisten ausgehenden Verbindungen, falls es hier jedoch Einschränkungen durch eine Firewall oder vergleichbare Sicherheitssysteme gibt, muss der SSL Verbindungsaufbau zu der Domain https://api.crefopay.de erlaubt werden. Eine Freischaltung auf IP-Adress-Ebene ist nicht möglich.

Eingehende Verbindungen

Die für den Server eingehenden Verbindungen sind die http POST Requests der Merchant Notification Services (MNS). Diese können in der Firewall bei Bedarf auch per IP-Freigabe zugelassen werden, da alle Verbindungen über eine der folgenden IP Adressen aufgebaut werden:

  • 52.59.56.19
  • 52.57.73.137
  • 52.29.50.170

Änderung an der Domain

In der Regel bleibt die Domain bei einem reinen Serverumzug bestehen. In diesem Fall sind keine zusätzlichen Aktionen notwendig, um den CrefoPay Betrieb weiterzuführen. Ändert sich jedoch auch die Domain, also die Adresse des Servers, dann muss diesen Information unbedingt in der URL Konfiguration des CrefoPay Accounts berücksichtigt werden.

Die notwendigen Änderungen können direkt über den CrefoPay Händler Service Bereich durchgeführt werden. Dabei ist zu beachten, dass für einen Domain-Wechsel Anpassungen an mehreren Stellen erforderlich sind:

Schlussbemerkung

Häufig benötigen die externen DNS Server, welche im Internet die Verbindung zwischen dem Namen bzw. der Domain eines Servers herstellen, einige Zeit, bis für eine bestehende Domain die neue IP Adresse gemacht wurde. Temporäre Probleme sind deshalb unter Umständen nie gänzlich auszuschließen.